Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung 2026: Ihr Leitfaden

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Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung 2026: Ihr Leitfaden

Eine schriftliche Mitteilung über steigende Energiekosten ist kein Grund zur Resignation, sondern ein direkter Handlungsauftrag für Ihre Haushaltsoptimierung. Viele Verbraucher akzeptieren Preisanpassungen aus Sorge vor bürokratischem Aufwand oder einer vermeintlichen Versorgungslücke beim Anbieterwechsel. Das gesetzlich verankerte Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung ermöglicht Ihnen jedoch den sofortigen Ausstieg aus überteuerten Verträgen. Diese Regelung gilt unabhängig von der restlichen Vertragslaufzeit und sichert Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Fixkosten für das Jahr 2026.

Sie identifizieren in diesem Leitfaden die notwendigen Schritte für einen rechtssicheren Widerspruch und finden effiziente Wege zu günstigeren Tarifen. Wir analysieren die aktuellen Marktbedingungen und erläutern die Anwendung digitaler Hilfsmittel zur dauerhaften Kostenkontrolle. Ein strukturierter Überblick über Fristen, Formvorschriften und die Automatisierung der Tarifüberwachung bildet den Kern dieser Information. Ziel ist die nachhaltige Senkung Ihrer Ausgaben durch eine faktenbasierte Entscheidungsgrundlage. Erfahren Sie, wie Sie Preiserhöhungen rechtssicher widersprechen und durch einen Anbieterwechsel Ihre Energiekosten sofort senken.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Sie lernen die rechtlichen Grundlagen des Energiewirtschaftsgesetzes kennen, um Preisanpassungen fachgerecht zu prüfen.
  • Identifizieren Sie die spezifischen Auslöser für das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung und reagieren Sie präzise auf Änderungen bei Arbeitspreisen oder Umlagen.
  • Erfahren Sie, wie Sie die kritische Zwei-Wochen-Frist einhalten und den Zugang Ihrer Kündigung rechtssicher dokumentieren.
  • Nutzen Sie professionelle Vergleichswerkzeuge, um unter den Marktkonditionen von 2026 den optimalen Tarif für Ihren Haushalt zu ermitteln.
  • Entdecken Sie die Vorteile einer KI-gestützten Tarifüberwachung zur Automatisierung Ihrer Fixkostenoptimierung.

Grundlagen des Sonderkündigungsrechts bei Strom und Gas

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) definiert den rechtlichen Rahmen für die Belieferung mit Haushaltsenergie in Deutschland. Im Kern regelt § 41 Abs. 5 EnWG, dass Verbraucher bei jeder Änderung der Vertragsbedingungen durch den Lieferanten zur Kündigung berechtigt sind. Das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung stellt sicher, dass Kunden nicht an Preissteigerungen gebunden bleiben, denen sie nicht explizit zugestimmt haben. Es neutralisiert die einseitige Gestaltungsmacht der Energiekonzerne und schützt die wirtschaftliche Handlungsfreiheit der Haushalte.

Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen der ordentlichen und der außerordentlichen Kündigung. Die ordentliche Kündigung folgt den im Vertrag festgelegten Zyklen und Fristen. Diese können bei Laufzeitverträgen oft erst nach zwölf oder 24 Monaten greifen. Im Gegensatz dazu basiert die außerordentliche Kündigung auf einem wichtigen Grund, hier der Preisanpassung. Sie erlaubt den Vertragsausstieg zum Zeitpunkt der Preisänderung. Damit wird das Prinzip der Vertragstreue durch das Recht auf einen sofortigen Anbieterwechsel ergänzt.

Die Versorger sind gesetzlich zu absoluter Preistransparenz verpflichtet. Jede Erhöhung muss schriftlich oder in der vereinbarten elektronischen Form mitgeteilt werden. Dabei müssen die Anbieter den Umfang, den Anlass und die Voraussetzungen der Änderung klar benennen. Ein entscheidender Faktor ist die Informationspflicht: Der Lieferant muss seine Kunden explizit auf ihr Kündigungsrecht hinweisen. Geschieht dies nicht in einer hervorgehobenen und leicht verständlichen Weise, ist die Preiserhöhung rechtlich oft anfechtbar.

Rechtliche Rahmenbedingungen im Jahr 2026

Die Rechtsprechung hat die Position der Endverbraucher im Jahr 2026 weiter gefestigt. Aktuelle Urteile betonen, dass auch die bloße Weitergabe gestiegener Netzentgelte oder staatlicher Umlagen das Sonderkündigungsrecht auslöst. Anbieter können dieses Recht nicht durch Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen. Diese regulatorische Stabilität schützt Kunden vor versteckten Kostenfallen in der Grundversorgung und bei Alternativanbietern gleichermaßen. Die Einhaltung der Textform ist dabei für beide Vertragsparteien obligatorisch.

Bedeutung für die Haushaltskasse

Die Energiekosten bilden einen der größten Posten in der privaten Budgetplanung. Ein aktives Management dieser Fixkosten ist für die finanzielle Stabilität unerlässlich. Durch den rechtzeitigen Anbieterwechsel lassen sich jährliche Einsparungen im dreistelligen Euro-Bereich realisieren. Zur präzisen Analyse dieser Sparpotenziale bietet sich die Integration eines KI Finanzassistenten an. Diese Technologie ermöglicht eine kontinuierliche Marktbeobachtung und warnt bei unvorteilhaften Tarifentwicklungen. Die Nutzung des Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung ist somit ein strategisches Werkzeug zur Haushaltsoptimierung. Es verhindert die unnötige Kapitalbindung in überteuerten Altverträgen.

Auslöser für das Sonderkündigungsrecht: Wann dürfen Sie kündigen?

Ein gültiges Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung entsteht immer dann, wenn der Versorger die vertraglich vereinbarten Preise anpasst. Dabei ist es unerheblich, ob sich der Arbeitspreis pro Kilowattstunde oder der monatliche Grundpreis erhöht. Beide Komponenten sind fester Bestandteil der Kostenstruktur. Eine Anhebung nur eines Teils legitimiert den Vertragsausstieg. Auch Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder eine Verschlechterung der Zahlungsbedingungen, etwa die Verkürzung von Zahlungsfristen, stellen rechtliche Kündigungsgründe dar.

Es gibt jedoch Situationen, in denen das Kündigungsrecht eingeschränkt sein kann. Dies betrifft primär Verträge mit einer sogenannten Bruttopreisgarantie, sofern die Erhöhung ausschließlich auf gesetzlich vorgeschriebenen Steuersätzen beruht. In der Praxis ist dies selten. Die meisten Tarife im Jahr 2026 basieren auf Nettopreisgarantien. Hier führt jede Änderung der Endsumme zu einem außerordentlichen Kündigungsrecht für den Verbraucher.

Preiserhöhungen durch staatliche Umlagen

Im Jahr 2026 spielen staatlich induzierte Kosten eine zentrale Rolle. Die Anpassung der CO2-Abgabe oder Änderungen bei den Netzentgelten werden oft direkt an die Kunden weitergereicht. Viele Versorger argumentieren, dass sie keinen Einfluss auf diese Kostenstellen haben. Die aktuelle Rechtsprechung in Deutschland ist hier eindeutig: Auch die reine Weitergabe hoheitlicher Kosten löst das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung aus. Der Versorger muss in seinem Mitteilungsschreiben transparent darlegen, welche Kostenbestandteile sich konkret ändern. Fehlt dieser Hinweis oder ist er irreführend gestaltet, bleibt die Rechtmäßigkeit der Erhöhung zweifelhaft.

Versteckte Preiserhöhungen identifizieren

Nicht jede Kostensteigerung ist auf den ersten Blick als solche erkennbar. Eine häufige Methode ist die Reduzierung von Neukundenboni oder Sofortrabatten bei Vertragsverlängerungen. Wenn der effektive Preis pro Jahr dadurch steigt, liegt rechtlich eine Preiserhöhung vor. Auch strukturelle Änderungen, wie die Umstellung von einem Single-Tarif auf ein Paketmodell, können versteckte Aufschläge enthalten. Die Prüfung der jährlichen Abrechnungen ist daher essenziell. Nutzen Sie Finanzielle Checklisten zur systematischen Überprüfung Ihrer Vertragsdetails und Abrechnungsdaten. Solche Hilfsmittel strukturieren den Prozess und verhindern, dass Sie Fristen für den Anbieterwechsel versäumen. Ein systematischer Abgleich der Konditionen sichert Ihre Liquidität und schützt vor unnötigen Mehrbelastungen durch intransparente Tarifstrukturen.

Fristen und Formvorschriften für die außerordentliche Kündigung

Die Ausübung der außerordentlichen Kündigung unterliegt strikten zeitlichen Vorgaben. Sobald Ihnen das Mitteilungsschreiben Ihres Versorgers vorliegt, beginnt ein kurzes Zeitfenster. In der Regel beträgt diese Frist zwei Wochen ab Erhalt des Dokuments. Das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung muss innerhalb dieser Spanne schriftlich geltend gemacht werden. Maßgeblich ist hierbei der Zeitpunkt, an dem die Kündigung dem Anbieter tatsächlich zugeht, nicht das Datum des Poststempels. Eine verspätete Reaktion führt zum Verlust des Sonderkündigungsrechts, wodurch die neuen Konditionen wirksam werden.

Die Beweislast für den fristgerechten Zugang liegt beim Verbraucher. Obwohl die Textform (E-Mail oder Fax) rechtlich oft ausreicht, birgt sie Risiken bei der Nachweisbarkeit. Ein Einschreiben Einwurf bietet hier die höchste Sicherheit. Es dokumentiert den Einwurf in den Briefkasten des Empfängers durch den Postboten. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und das Sendungsprotokoll sorgfältig auf. Diese Dokumente sind bei etwaigen juristischen Auseinandersetzungen über die Einhaltung der Frist essenziell.

Ein kritischer Punkt ist die Durchführung der Kündigung. Überlassen Sie diesen Schritt bei einer Sonderkündigung keinesfalls dem neuen Anbieter. Der automatisierte Wechselprozess zwischen den Versorgern dauert oft länger als die zweiwöchige Frist. Kündigen Sie unbedingt selbst. Vermerken Sie im Schreiben explizit, dass Sie aufgrund der angekündigten Preiserhöhung von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Geben Sie Ihre Kundennummer, die Zählernummer und den Zeitpunkt der Wirksamkeit (Tag vor der Preiserhöhung) an.

Schritt-für-Schritt zur wirksamen Kündigung

Gehen Sie methodisch vor, um formale Fehler auszuschließen. Prüfen Sie zuerst das Eingangsdatum des Erhöhungsschreibens. Berechnen Sie das Fristende genau. Erstellen Sie ein formelles Kündigungsschreiben unter direktem Bezug auf das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung. Folgende Elemente sind obligatorisch:

  • Vollständiger Name und Anschrift des Vertragspartners.
  • Aktuelle Kundennummer und Zählernummer.
  • Eindeutige Formulierung: "Ich kündige meinen Vertrag außerordentlich zum [Datum]."
  • Aufforderung zur schriftlichen Bestätigung innerhalb von sieben Werktagen.

Häufige Fehler vermeiden

Viele Haushalte versäumen das Sonderkündigungsrecht durch einfache Nachlässigkeit. Ein häufiger Fehler ist die verspätete Kenntnisnahme von E-Mails im Spam-Ordner oder das Ignorieren von Postsendungen während des Urlaubs. Die Frist läuft unabhängig von Ihrer persönlichen Anwesenheit weiter. Unklare Formulierungen wie "Ich möchte eventuell kündigen" sind rechtlich unwirksam. Verwenden Sie eine präzise, fordernde Sprache. Bestehen Sie zudem immer auf eine Bestätigung. Bleibt diese aus, haken Sie umgehend nach, um den Status Ihres Vertragsabschlusses zu klären.

Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung

Marktvergleich und Anbieterwechsel nach der Kündigung

Nach der erfolgreichen Inanspruchnahme vom Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung ist die Auswahl eines neuen Lieferanten der nächste logische Schritt. Der Energiemarkt im Jahr 2026 ist durch volatile Beschaffungskosten und steigende Netzentgelte geprägt. Ein systematischer Marktvergleich verhindert, dass Sie von einem teuren Tarif in den nächsten wechseln. Die unterbrechungsfreie Belieferung ist in Deutschland gesetzlich garantiert. Sollte der Wechselprozess länger dauern, übernimmt der örtliche Grundversorger automatisch die Ersatzversorgung. Es besteht zu keinem Zeitpunkt das Risiko einer Versorgungslücke.

Bei der Auswahl eines seriösen Anbieters sind spezifische Kriterien entscheidend. Vermeiden Sie Tarife mit Vorauskasse oder Kautionszahlungen. Diese Modelle bergen bei einer Insolvenz des Versorgers ein hohes finanzielles Risiko für Ihre geleisteten Zahlungen. Kurze Vertragslaufzeiten von maximal zwölf Monaten bieten Ihnen die nötige Flexibilität, um auf zukünftige Marktschwankungen zu reagieren. Achten Sie zudem auf eine Preisgarantie, die mindestens die gesamte Erstlaufzeit abdeckt. Diese sollte idealerweise auch staatliche Preisbestandteile umfassen, um Planungssicherheit für Ihr Haushaltsbudget zu schaffen.

Effizienter Tarifvergleich

Die Nutzung digitaler Vergleichswerkzeuge beschleunigt die Suche nach dem optimalen Tarif. Filtern Sie die Ergebnisse nach kundenfreundlichen Bedingungen und blenden Sie Tarife mit hohen Einmalboni aus, wenn Sie eine langfristige Preisstabilität suchen. Boni verfälschen oft den tatsächlichen Kilowattstundenpreis im zweiten Vertragsjahr. Nutzen Sie den direkten Stromvergleich, um die aktuellen Konditionen für Ihren Wohnort in Echtzeit zu prüfen. Ein regelmäßiger Wechsel alle zwölf Monate optimiert Ihre Fixkosten dauerhaft und nutzt das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung als strategischen Hebel für Ihre Ersparnis.

Ganzheitliche Haushaltsoptimierung

Ein Anbieterwechsel bei Strom und Gas ist oft der Startpunkt für eine umfassende Überprüfung aller Fixkosten. Kombinieren Sie die Energieoptimierung mit einem DSL-Vergleich, um weitere Einsparungen im Bereich der Kommunikation zu realisieren. Hohe Nachzahlungen aus alten Energieverträgen können die Liquidität kurzfristig belasten. In solchen Fällen ist die Umschuldung bestehender Verpflichtungen oder die Aufnahme eines zweckgebundenen Kredits sinnvoll. Verwenden Sie den Kreditrechner, um Zinskonditionen zu vergleichen und Ihre monatliche Belastung zu senken. Die Bündelung dieser Maßnahmen führt zu einer signifikanten Entlastung Ihres Budgets. Analysieren Sie Ihre Potenziale systematisch mit unseren Finanzrechnern für die Haushaltsplanung.

Digitale Tools und KI-Unterstützung zur Tarifoptimierung

Die Digitalisierung transformiert die Verwaltung privater Haushalte grundlegend. Die manuelle Überwachung von Vertragslaufzeiten und Preisänderungen ist ineffizient und fehleranfällig. Digitale Systeme übernehmen heute die proaktive Kontrolle Ihrer Fixkosten. Sobald ein Versorger eine Preisanpassung ankündigt, erkennt eine intelligente Software das daraus resultierende Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung unmittelbar. Dies verhindert das unbeabsichtigte Verstreichen von Fristen. Es sichert Ihre finanzielle Flexibilität ohne manuellen Rechercheaufwand.

Moderne Algorithmen identifizieren Sparpotenziale durch den Abgleich Ihres individuellen Verbrauchs mit tausenden verfügbaren Tarifen in Echtzeit. Diese Analyse erfolgt automatisiert im Hintergrund. Sie erhalten lediglich das Ergebnis als konkrete Handlungsempfehlung. Der Fokus verschiebt sich von der mühsamen Suche hin zur schnellen, datenbasierten Entscheidung. Ein Ausblick auf die kommenden Jahre zeigt die wachsende Bedeutung dynamischer Tarife. Diese erfordern eine intelligente Steuerung des Energieverbrauchs über Smart Meter, um gezielt von niedrigen Börsenpreisen zu profitieren. Die zentrale Verwaltung Ihrer Verträge auf einer Plattform wie Paracini schafft hier die notwendige Übersicht.

Der Paracini KI-Finanzassistent

Der Paracini KI-Finanzassistent analysiert Ihre gesamte Ausgabenstruktur methodisch. Er erkennt Muster in Ihren Zahlungsströmen und weist proaktiv auf Optimierungsmöglichkeiten hin. Die Empfehlungen basieren auf objektiven Marktdaten und Ihrem realen Nutzungsverhalten. Dies schafft Klarheit in oft unübersichtlichen Tarifstrukturen. Die KI fungiert als neutraler Vermittler, der Ordnung in Ihre Finanzdokumente bringt. Erfahren Sie mehr über die technologischen Hintergründe und Potenziale in unserem Artikel zur KI Finanzberatung.

Nächste Schritte für Ihre Ersparnis

Strukturieren Sie Ihre Ersparnis für das Jahr 2026 konsequent. Ein digitaler Budgetplaner hilft bei der lückenlosen Erfassung aller Fixkosten. Verwenden Sie die spezialisierten Paracini Tools für eine präzise Kostenanalyse und Haushaltsoptimierung. Ein zyklischer Check Ihrer Verträge ist für den langfristigen Erfolg ratsam. Prüfen Sie mindestens einmal pro Quartal Ihre Versicherungen und Energietarife auf Aktualität. Die Kombination aus technischer Unterstützung und der konsequenten Anwendung vom Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung führt zu einer dauerhaften Entlastung Ihres Haushaltsbudgets. Setzen Sie auf Automatisierung, um Zeit zu sparen und Ihre Liquidität zu erhöhen.

Strategische Haushaltsoptimierung für das Jahr 2026

Die aktive Nutzung gesetzlicher Rahmenbedingungen sichert Ihre Liquidität. Das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung ist hierbei das effektivste Instrument zur direkten Kostenkontrolle. Sie reagieren damit präzise auf einseitige Preisanpassungen durch Versorger oder steigende staatliche Umlagen. Eine konsequente Einhaltung der Zwei-Wochen-Frist sowie die eigenständige Kündigung Ihres Altvertrags sind für einen rechtssicheren Wechselprozess entscheidend. So vermeiden Sie die Bindung an unwirtschaftliche Konditionen und nutzen Marktchancen sofort.

Integrieren Sie digitale Unterstützung in Ihre private Finanzverwaltung. Paracini bietet Ihnen eine KI-gestützte Analyse Ihrer Fixkosten und einen unabhängigen Vergleich von über 1.000 Tarifen. Unsere kostenlosen Finanzrechner decken jeden Bedarf Ihrer Budgetplanung ab, von der Energieversorgung bis zur Kreditoptimierung. Diese Tools automatisieren die Überwachung Ihrer Verträge und identifizieren Sparpotenziale ohne manuellen Rechercheaufwand. Ein strukturierter Ansatz reduziert Ihre monatliche Belastung nachhaltig und schafft finanzielle Freiräume.

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Häufig gestellte Fragen zum Sonderkündigungsrecht

Wie lange habe ich Zeit für eine Sonderkündigung bei einer Preiserhöhung?

Die Frist beträgt in der Regel zwei Wochen ab Erhalt des Informationsschreibens Ihres Versorgers. Das Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung muss innerhalb dieses Zeitfensters schriftlich geltend gemacht werden. Maßgeblich ist der tatsächliche Zugang beim Anbieter. Reagieren Sie umgehend, um den Wechsel zum Zeitpunkt der Preisänderung sicherzustellen. Eine verspätete Reaktion führt zum Verlust Ihres außerordentlichen Kündigungsanspruchs.

Gilt das Sonderkündigungsrecht auch, wenn nur die Steuern steigen?

Ja, auch bei der reinen Weitergabe gestiegener Steuern, Abgaben oder Umlagen besteht ein Kündigungsrecht. Ausnahmen bilden lediglich Verträge mit einer expliziten Bruttopreisgarantie, sofern die Erhöhung ausschließlich auf gesetzlichen Steuersatzänderungen beruht. In den meisten Tarifen führt jede Anhebung der Endsumme zu einem außerordentlichen Kündigungsanspruch für den Verbraucher. Die Versorger müssen Sie über dieses Recht im Mitteilungsschreiben informieren.

Muss ich bei einer Sonderkündigung selbst kündigen oder macht das der neue Anbieter?

Sie müssen die Sonderkündigung zwingend selbst vornehmen. Der automatisierte Wechselservice neuer Anbieter ist für die kurzen Fristen einer außerordentlichen Kündigung oft zu langsam. Senden Sie Ihr Schreiben direkt an den aktuellen Versorger. Erst nach Erhalt der Bestätigung sollten Sie den neuen Vertrag abschließen. So garantieren Sie eine nahtlose Belieferung und vermeiden die ungewollte Fortführung des teuren Altvertrags.

Was passiert, wenn mein Versorger die Sonderkündigung ablehnt?

Prüfen Sie bei einer Ablehnung zuerst die Begründung des Versorgers. Oft wird eine verspätete Einreichung angeführt. Können Sie den fristgerechten Zugang per Einschreiben belegen, sollten Sie auf Ihrem Recht beharren. In strittigen Fällen hilft die Schlichtungsstelle Energie e.V. oder der Verweis auf das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Lassen Sie sich nicht durch standardisierte Ablehnungsschreiben verunsichern, wenn Sie die Fristen eingehalten haben.

Kann ich auch bei einer Preissenkung kündigen?

Nein, eine Senkung der Preise löst kein Sonderkündigungsrecht aus. Dieses Recht dient ausschließlich dem Schutz vor einseitigen Verschlechterungen der Vertragsbedingungen. Möchten Sie dennoch wechseln, müssen Sie die regulären Kündigungsfristen Ihres Vertrags beachten. Prüfen Sie in diesem Fall die ordentliche Kündigungsmöglichkeit zum Ende der aktuellen Laufzeit. Ein Vergleich der Konditionen ist dennoch sinnvoll, um günstigere Marktangebote zu identifizieren.

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht bei Umzug?

Ein Sonderkündigungsrecht bei Umzug besteht gemäß § 41a Abs. 4 EnWG, wenn der Versorger die Belieferung am neuen Wohnort nicht zu den bisherigen Konditionen fortführen kann. Die Kündigungsfrist beträgt hierbei sechs Wochen. Informieren Sie Ihren Anbieter rechtzeitig über den Wohnortwechsel, um die Fortführung oder Beendigung des Vertrags zu klären. Kann der Anbieter die Preise nicht halten, dürfen Sie den Vertrag vorzeitig beenden.

Wie formuliere ich ein Kündigungsschreiben wegen Preiserhöhung richtig?

Das Schreiben muss präzise Formulierungen und alle relevanten Vertragsdaten enthalten. Nutzen Sie den Betreff Außerordentliche Kündigung aufgrund der Preiserhöhung. Geben Sie Ihre Kundennummer und Zählernummer an. Erklären Sie explizit, dass Sie vom Sonderkündigungsrecht Strom und Gas bei Preiserhöhung Gebrauch machen. Fordern Sie zudem eine schriftliche Bestätigung des Beendigungszeitpunkts innerhalb einer Woche an, um Rechtssicherheit für den Anbieterwechsel zu schaffen.

Darf der Versorger während der Preisgarantie die Preise erhöhen?

Dies hängt von der spezifischen Art der Preisgarantie ab. Eine eingeschränkte Preisgarantie schützt nur vor Steigerungen der Beschaffungskosten und Netzentgelte. Steigen jedoch staatliche Umlagen oder Steuern, darf der Versorger diese Kosten trotz Garantie weitergeben. In diesem Fall entsteht für Sie jedoch sofort das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Vertrags. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen auf die genaue Definition der vereinbarten Preissicherheit.

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